Die Terranisch-Imperiale Liga

 

Gegründet im Jahre 2318 in Folge eines blutigen Bürgerkrieges, der beinahe ein Jahrhundert andauerte, stellt die Terranisch-Imperiale Liga die größte Zivilisation der Menschheitsgeschichte dar.

Obwohl die Liga offiziell von einem Kaiser regiert wird, liegt die wahre Macht auf Seiten des Senats.

Hauptsystem ist Sol. Sowohl Senat als auch Kaiser residieren auf der Erde. Genauer gesagt auf Malta.

Das militärische Fundament der Liga liegt eindeutig auf den imperialen Legionen. Jede Welt verfügt natürlich über eigene Milizkräfte und Einheiten der imperialen Armee. Die Legionen sind jedoch die Elitetruppen des Imperiums. Sie sind als schwere Infanterie klassifiziert und können innerhalb weniger Wochen an jeden beliebigen Ort des Imperiums verlegt werden.

Zu Beginn der Drizil-Offensive, die das Sol-System überrannte, wurden zahlreiche Legionen und auch umfangreiche Verbände der imperialen Armee vernichtet. Seitdem versucht die 18. Legion auf Perseus so etwas wie einen Hort des Widerstandes aufzubauen und versprengte Einheiten zu sammeln und neu zu formieren. In der Hoffnung, den Drizil die Kontrolle über das Imperium streitig zu machen.

 

Die imperiale Raumflotte baut vor allem auf gut gepanzerte und bewaffnete Schiffe, die von leichten, schnellen Einheiten unterstützt werden.

 

Imperiale Ära 


Jäger- und Schiffsklassen:

 

Vanguard-Klasse: Ein leichter Aufklärer. Leicht bewaffnet und so gut wie gar nicht gepanzert, kann er stärkeren Drizil-Jägern nicht viel entgegen setzen. Er sollte unbedingt aus größeren Kampfhandlungen herausgehalten werden. Seine große Stärke ist die Sensorenanordnung, die feindliche Schiffsbewegungen über ein ganzes Sonnensystem verfolgen kann. Auch Bodenstellungen kann der Vanguard problemlos auskundschaften.

 

Shadow-Klasse: Ein mittelschwerer Abfangjäger. Eine annehmbare Zwischenlösung zwischen Geschwindigkeit und Bewaffnung. Gut geeignet, um Raumstationen oder Großkampfschiffe vor feindlichen Jägern und Lenkwaffen abzuschirmen.

 

Mammoth-Klasse: Ein schwerer Jäger. Stark gepanzert und gut genug bewaffnet, um auch feindlichen Großkampfschiffen gefährlich werden zu können. Er ist allerdings anfällig gegen manövrierfähigere feindliche Jäger und sollte daher nie allein operieren. Idealerweise wird eine Mammoth-Staffel immer von ein bis zwei Shadow-Staffeln eskortiert.

 

 

  

Swordmaster-Klasse: Der terranisch-imperiale Schlachtkreuzer der Swordmaster-Klasse ist das schwerste Schiff der imperialen Flotte. Aus diesem Grund wird es gern als Kommandoschiff eingesetzt.

 

 

 

Behemoth-Klasse: Schlachtkreuzer der Behemoth-Klasse rangieren was Tonnage und Bewaffnung angehen leicht unter der Swordmaster-Klasse. Vor allem zu Beginn des Krieges, wurden sie in größeren Stückzahlen produziert, um ein robustes Allzweckkampfschiff zu erhalten, das die vorderste Frontlinie bilden kann.

 

Ares-Klasse: Der Angriffskreuzer der Ares-Klasse ist ein mittelschweres Kampfschiff, das vorwiegend dazu verwendet wird, Schlachtkreuzer zu unterstützen. Auch als Angriffsschiffe werden Ares-Kreuzer eingesetzt. Sie sind bei Weitem nicht so groß wie Schlachtkreuzer und auch nicht so gut gepanzert, doch sie erfüllen ihren Zweck und Ares-Geschwader sind eine ernste Bedrohung für jede Drizil-Flottenformation.


 


 

 

Guardian-Klasse: Der Begleitkreuzer der Guardian-Klasse. Wie der Name schon andeutet, wurde dieses Schiff hauptsächlich für den Konvoidienst konzipiert. Jedoch mit fortschreitendem Verlauf des Krieges und immer höheren Verlusten, kam die imperiale Führung zu der Entscheidung, die Aufgabenliste der Guardian-Klasse zu erweitern. Daher findet man sie nun auch immer häufiger in einer regulären Flottenformation.

 

Fortress-Klasse: Der Träger der Fortress-Klasse. Die Träger selbst sind nur geringfügig bewaffnet und es ist nicht klug, sie  mitten ins Gefecht zu schicken. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Jäger und Jagdbomber in den Brennpunkt eines Konflikts bringen können. In dieser Funktion können sie die Wende einer Schlacht entscheidend beeinflussen. Träger der Fortress-Klasse befördern 8 Staffeln zu je 6 Jägern. Im Gegenzug verfügen sie lediglich über limitierte Fernkampfkapazitäten.


 

 

Gunner-Klasse: Korvetten der Gunner-Klasse dienen vorwiegend dazu, Großkampfschiffe abzuschirmen und deren Nahbereichsabwehr zu unterstützen.

 

 

 

 

 

Anger-Klasse: Torpedoschnellboote der Anger-Klasse sind klein, schnell, ungepanzert und ausschließlich mit zwei Torpedoabschussrampen bewaffnet. Sie greifen in größeren Gruppen an, um ein Ziel auf diese Weise niederzukämpfen. Es wird als akzeptabler Verlust betrachtet acht oder mehr Schnellboote zu verlieren, um ein feindliches Großkampfschiff auszuschalten.


Republikanische Ära


Oktavian-Klasse: Ein Dreadnought der ersten Generation. Nach dem Waffenstillstand mit den Drizil wurde es für die neu gegründete Terranisch-Republikanische Liga zur Notwendigkeit aufzurüsten, um ihre neue Nation angemessen zu verteidigen. Das Ergebnis waren die Dreadnought der Oktavian-Klasse. Bisher gibt es lediglich acht Exemplare dieser kampfstarken Kriegsschiffe. Sie sind groß, schwerfällig, gut gepanzert und schwer bewaffnet. Diese Schiffe können es mit jedem bekannten Gegner aufnehmen. Die Oktavian-Klasse hat die Schlachtkreuzer der Swordmaster-Klasse als Kommandoschiffe abgelöst. 

 


 Augustus-Klasse: Das Nachfolgemodell der Swordmaster-Klasse. Teilweise mit Driziltechnik ausgestattet, ist das Schiff inzwischen das Standard-Angriffskampfschiff der Republik und immer in der ersten Kampflinie zu finden. Dank seiner verstärkten Frontpanzerung, kann es selbst schwersten Beschuss eine Weile problemlos aushalten. Die Augustus-Klasse wird vorwiegend eingesetzt, um die Frontlinien zu durchbrechen, damit nachfolgende Einheiten, die feindlichen Stellungen aufrollen können.


 

 

 

 


Hadrian-Klasse: Der neueste Begleitkreuzertyp im Arsenal der Republikanischen Liga. Er ist schnell, für seine Verhältnisse gut bewaffnet und dient vorwiegend als Geleitschutz oder zur Feuerunterstützung größerer Einheiten.


Trajan-Klasse:  Die Trajan-Klasse ist der direkte Nachfolger der Ares-Klasse. Der neue Angriffskreuzer ist ebenso lang wie der Ares, aber wesentlich stärker bewaffnet und gepanzert, bei lediglich halb so großer Besatzungsstärke. Der Trajan ist äußerst schlagkräftig und dient vorrangig als Kampfschiff der ersten Frontlinine.



Vespasian-Klasse:  Die Korvette der Vespasian-Klasse ist für ein Unterstützungskampfschiff recht gut bewaffnet. Es ist immer in der Nähe größerer Einheiten zu finden, um diese gegen Fernkampfbeschuss oder gegen feindliche Jäger abzuschirmen.



Tiberius-Klasse:  Die Funktion des Tiberius-Trägers ergibt sich bereits aus der Bezeichnung heraus und ist quasi selbsterklärend. Der neue republikanische Träger kann doppelt so viele Jäger und Bomber ins Gefecht befördern, als sein Vorgänger, die Fortress-Klasse. Aber die Aufgabe bleibt dieselbe: mobile Einheiten möglichst nah an den Brennpunkt eines Gefechts zu bringen und die Jäger/Bomber dort einzusetzen.




Die Drizil-Föderation

 

Die Drizil sind eine zutiefst rätselhafte Spezies. Es ist über sie nicht viel bekannt. Auch die Gründe für den Ausbruch des Krieges liegen bis heute im Dunkeln.

Hier sind die wenigen Daten, die der Geheimdienst bisher über die Drizil zusammentragen konnte:

Die Drizil sind eine fledermausähnliche Spezies. Ihr Sehvermögen ist nicht wirklich gut und muss technologisch aufgerüstet werden. Zu Kommunikation, Orientierung und auch als Waffe nutzen sie deshalb ein Organ, das Schallwellen ausstößt.

Die Kultur der Drizil ist in Clans unterteilt, die wiederum in einer Art Feudalgesellschaft leben. Konkret bedeutet es, dass es große mächtige Clans und kleinere Clans gibt. Die größeren fungieren als Lehnsherren, die kleineren als Vasallen. Die Vasallen-Clans sind gegenüber ihren Lehnsherren zur Abgabe von Steuern und Tributen verpflichtet. Dies schließt den Einsatz von Kriegsdiensten mit ein. Aus diesem Grund sind einige Clans enthusiastischer am Kampf mit den Menschen interessiert als andere.

 

Im Kampf Mann gegen Mann sind Drizil-Soldaten imperialen Legionären unterlegen. Doch leider sind die Drizil zahlenmäßig weit überlegen, was die Waagschale bedenklich zugunsten der Drizil neigt.

 

Im Gegensatz zur imperialen Flotte, setzen die Drizil hauptsächlich auf schnelle, leichte und bewegliche Einheiten, um den Gegner auszumanövrieren. Das einzig gut gepanzerte Kampfschiff der Drizil ist das Flaggschiff der Intruder-Klasse. Die Drizil-Bezeichnungen für die einzelnen Schiffsklassen ist dem imperialen Militär bekannt. Da die Drizil-Sprache jedoch sehr schwierig und für Menschen äußerst schwer auszusprechen ist, wurden für die einzelnen Schiffsklassen Codenamen vergeben. Bei Vergabe der Codenamen, wurden die Drizil-Bezeichnungen so gut wie möglich übersetzt.

 

 

Jäger-Typen:

 

Flüsterwind: Ein mittelschwerer Abfangjäger. Gut bewaffnet und mit einer energiereflektierenden Panzerung ausgestattet.

 


Blutstachel: Der Drizil-Standard-Angriffsjäger. Er ist dem Mammoth im direkten Vergleich unterlegen. Allerdings haben die Drizil eine Taktik entwickelt, um diesen Manko auszugleichen. Flüsterwind-Jäger bieten sich dem Mammoth als Köder an und wenn die terranischen Piloten abgelenkt sind, greifen Blutstachel-Jäger von oben oder von unten an. 


 


 

 

Schiffstypen:

 

Intruder-Klasse: Das größte und best gepanzerte Schiff der Drizil-Flotte. Der Intruder bildet die erste Frontlinie einer Drizil-Formation. Ist sowohl Kommando- als auch Angriffsschiff. Ein Intruder kann im Kampf Schiffe gegen Schiff jedes imperiale Schiff vernichten. Einschließlich der Swordmaster- und Behemoth-Klasse.

 

Leviathan-Klasse: Der Träger der Leviathan-Klasse ist etwas größer als die terranische Fortress-Klasse, doch der Aufgabenbereich ist derselbe. Die Leviathan-Klasse kann 12 Staffeln zu je 8 Jägern transportieren.

 

Watchman-Klasse: Die Zerstörer der Watchman-Klasse bilden das Rückgrat der Drizil-Flotte. Sie sind schnell, gut gepanzert und preiswert. Sie werden von den Drizil in großen Stückzahlen produziert. Vor allem die Watchman-Klasse ist dafür verantwortlich, dass die Terranisch-Imperiale Liga im Kampf gegen die Drizil derart schnell in Bedrängnis geriet. Die Drizil überschwemmten die Schlachtfelder regelrecht mit ihren Zerstörern, wodurch sich das Imperium plötzlich in einer zahlenmäßigen Unterlegenheit von vier zu eins wiederfand. Die Drizil führten einen Zermürbungskrieg, den das Imperium auf die Dauer einfach nicht durchhielt.

 

Vandal-Klasse: Die Fregatte der Vandal-Klasse. Sie dient als Unterstützungsschiff für die Watchman-Klasse. Auch planetare Blockaden bauen vor allem auf dieses Schiff.

 

 

 

 

 

 

 

Der Nefraltiri-Schwarm


Über die Nefraltiri ist sehr wenig bekannt. Die Menschheit hat erst vor Kurzem erfahren, dass diese rätselhafte Rasse überhaupt existiert. Die Nefraltiri waren bereits alt, als die Menschen noch in Höhlen lebten. Sie machten sich Drizil und Menschen untertan und experimentierten am Genom beider Spezies herum. Sie machten die Drizil zu Soldaten und die Menschen benutzten sie als Werkzeuge und - man könnte sagen - Schlüssel, um ihre Anlagen zu betreiben. Dann verließen sie unsere Galaxis mit unbekanntem Ziel. Die Hinweise verdichten sich jedoch immer mehr, dass die Nefraltiri dabei sind, zurückzukehren - und sie sind nicht allein.



Schwarmschiff: Das Schwarmschiff stellt die ultimative Kriegsmaschine dar. Die Nefraltiri verwenden sie als Kommandoschiffe. Sie allein sind bereits in der Lage, eine ganze konventionelle Flotte zu vernichten. Die Nefraltiri nutzten sie bereits lange, bevor sie unsere Galaxis vor Urzeiten verließen. Jedes Schwarmschiff verfügt über eigene Intelligenz und eine eigene Persönlichkeit. Und so unwahrscheinlich es auch erscheint, sie können auch Entscheidungen treffen, die sich gegen die Interessen der Nefraltiri richtet.





Die Hinrady


Die Hinrady sind eine Spezies intelligenter Primaten. Optisch ähneln sie den Gorillas der Erde. Sie dienen den Nefraltiri am Boden als Sturmtruppen und im Weltraum setzen sie den Willen ihrer Meister an Bord mächtiger Kriegsschiffe um. Die Hinrady sind erfahrene Krieger, geübte Piloten und stellen erfahrene Besatzungen für die Kriegsschiffe der Schwarm-Flotten.


Jagdkreuzer: Der Jagdkreuzer stellt das einzig bisher in Erscheinung getretene Großkampfschiff der Hinrady dar, was den Schluss nahe legt, dass sie auch nur über diesen Schiffstyp verfügen. Dieser Kreuzer wirkt auf den ersten Blick langsam und schwerfällig. Tatsächlich ist er aber schnell, wendig und äußerst vielseitig. Kommandeure, die diesen Schiffstyp unterschätzen, finden häufig den Tod. Mit seinen sechs schweren Strahlengeschützen ist dieses Schiff schwer bewaffnet. Zumal diese Geschütze stärker sind als die meisten menschlichen Waffen. Insgesamt ist dieses Schiff jeder terranischen Einheit technologisch weit überlegen.



Angriffsjäger: Des Weiteren verfügen die Hinrady noch über einen Angriffsjäger. Der entfernt pyramidenförmige Aufbau, gepaart mit den vier Energiebatterien sowie der unbekannten Panzerungslegierung, machen diesen Jägertyp zu einem formidablen Gegner, der bereits für viele terranische und Drizil-Piloten eine harte Nuss darstellte.



Die Jackury


Die Jackury sind eine Spezies von Insektoiden. Auch sie wurden von den Nefraltiri versklavt und als Arbeiter- und Soldatenklasse in ihre Gesellschaft integriert. Bei den Jackury handelt es sich pauschal gesagt um Exterminatoren. Sie dienen den Nefraltiri oft als erste Angriffswelle. Dabei geht der Schwarm immer gleich vor: Jackury-Nester werden in einem Überraschungsangriff über einer Welt abgeworfen. Einmal abgesetzt, verkriechen sie sich unter die Erde. Innerhalb einer Woche ist die Population so stark angewachsen, dass sie zurück an die Oberfläche kommen und eine Welt innerhalb kürzester Zeit fast vollständig entvölkern können. Anschließend kommen die Hinrady und übernehmen die Aufräumarbeiten. Diese Taktik ist schnell, grausam und erschreckend effektiv. Bisher konnten keine geeigneten Gegenmaßnahmen entwickelt werden.





 

 

 

 

 

 

 

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